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Borretschöl – Heilmittel für die Haut

Borretschöl – Heilmittel für die Haut

Borretsch ist ein Gewürzkraut, welches auch unter dem Namen Kukumer oder Gurkenkraut bekannt ist. Schon seit dem Mittelalter ist es in Europa bekannt und wird außer zum Würzen auch als Heilpflanze benutzt. Aus mediterranen Gegenden stammend, ist das Gewächs bis zu 70 cm hoch vorzufinden. Vor allem im Sommer blüht das Kraut leuchtend blau und ist damit eine Zierde für jeden Bauerngarten.

Der Borretsch

Heute wird das Gurkenkraut vor allem in Spanien und Frankreich kultiviert, auch wenn es hierzulande privat in vielen Gärten anzutreffen ist. Bei der Ernte wird hauptsächlich das Borretschöl aus der Pflanze gewonnen, das aus den Samen hergestellt wird.

Der Inhalt des Borretschöls

Der Borretsch wurde durch seine Inhaltsstoffe zur bewährten Heilpflanze. Vitamin C und Omega-6-Fettsäuren befinden sich daher auch im Öl. Es hat somit eine positive Wirkung auf die Haut, den Stoffwechsel und das hormonelle Gleichgewicht.

Die Wirkung von Borretschöl

Das Borretschöl wird vor allem dann verwendet, wenn Juckreiz oder Neurodermitis sowie andere Hautprobleme behandelt werden sollen. Denn die Hautbarriere wird unterstützt und die Feuchtigkeit gefördert.

Auch Gelenkentzündungen und Rheuma können damit behandelt werden, und klimakterische Beschwerden werden gelindert.

So kann man Borretschöl kaufen

Um das wertvolle Borretschöl anzuwenden, kann man es in verschiedenen Varianten kaufen. So als Kapseln oder als Körperöl, Gesichtscreme oder Duschöl. Auch für Vierbeiner wird es zuweilen verwendet, zum Beispiel als Futtermittel für Hunde.

Borretschöl selber machen

Wer die Pflanze im eigenen Garten hat, kann sich darin versuchen, das Öl selbst herzustellen. Natürlich kann man so nicht an industrielle Herstellungsverfahren heranreichen, aber sofern man zu Kompromissen bereit ist, sollte es durchaus versucht werden.

Die Vorgehensweise ist einfach: Blüten, Stängel und Blätter werden in eine Flasche gegeben und mit Öl aufgefüllt. Kalt gepresstes, neutrales Pflanzenöl ist hierfür am besten geeignet. Dann wird die Flasche verschlossen und für mehrere Wochen stehen gelassen. Das durchzogene Öl kann in der Küche verwendet werden. Allerdings ist Vorsicht geboten: Industriell werden nur die Samen benutzt, da die Pflanzenteile toxisch auf die Leber wirken können. Deshalb sollte man beim Ansatz nicht mehr als zwei Pflanzen in einer Flasche verarbeiten.

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